Eibisch (Althaea officinalis)
Wurzeln und Blätterdes Eibisch wirken lindernd, heilend und mild entwässernd.
Machen Sie einen Absud aus den Wurzelstücken (25 g auf 1 Liter Wasser, 10 Min. köcheln und abseihen) und aus den Blättern einen Aufguss.
Trinken Sie davon 3mal täglich 1 kleine Tasse.
Standort: Im Binnenland auf Salzböden und am Meeresstrand wildwachsend, in Gärten angebaut. - Aussehen: 50-150 cm hoher Stengel, Blätter spitz eiförmig, samtartig behaart, gelappt, ungleich gezähnt. - Blüte: rötlich-weiß, blattachselständig. - Blütezeit; Juni bis August. - Sammelzeit: Blätter und Blüten im Juni, Wurzeln im März. - Verwendung: Blüten, Blätter und Wurzeln. - Wirkstoffe: Schleim, Zucker, ätherische Öle - in der Wurzel: Pektin, Fett, Lezithin, Gerbstoffe, Apfelsäure, Phosphate.
Wegen ihres hohen Schleimgehaltes und der damit verbundenen Eiche, Stieleiche „einhüllenden” und reizmildernden Wirkung erfreut sich die Ei¬bischwurzel von alters her als Hustenmittel großer Beliebtheit. Empfehlenswert ist der Kaltauszug der feinzerkleinerten Wurzel: 1 Teel. Eibischwurzel setzt man auf 1 Tasse kaltes Wasser an, lässt 3-4 Std. oder über Nacht ausziehen und seiht dann ab. Bei hartnäckigem Husten lässt man davon 3 Tassen schluckweise tagsüber trinken. Eine Abkochung der Wurzeln und Blätter hat sich bei Darmkatarrhen, bes. der Kinder, und bei Magenschleimhaut¬entzündung bewährt. Ein Zusatz von Kamillenblüten, etwas Eichenrinde und Tormentillwurzel vermag die Wirkung zu ver¬bessern. Wegen seiner wertvollen Inhaltsstoffe ist Genuss des Ei¬bischtees (Wurzeln und Blätter) alternden Menschen zu empfehlen.
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