Fieberklee
Standort: An Fluss-, See- und Teichrändern, in Wiesengräben und Sümpfen. - Aussehen: Die Pflanze hat einen 20 bis 30 cm hohen Stengel, glatte, verkehrt-eiförmige, dreizählige, langgestielte Blätter. - Blüten: Trichterförmige Blüten von weiß-rötlicher Farbe, Traube. - Blütezeit: Mai bis Juni. - Sammelzeit Herbstmonate.
Verwendung: Blätter. - Wirkstoffe: Menyanthin (Bitterstoff), Cholesterin, Mineralsalze. Der Tee wirkt appetitanregend, weil er die Tätigkeit der Verdau¬ungsdrüsen fördert. Bei nervösen, krampfartigen Magen- oder Gallenblasenbeschwerden kann man ebenfalls eine gute Wirkung beobachten. - In der Mischung mit Wegwart-Wurzel, Schafgarbe, Kamillenblüten und Pfefferminze wirkt Bitterklee noch kräftiger. Besonders nach schweren Mahlzeiten werden 15 Tr. Bitterklee-Tinktur (auf Zucker zu nehmen) empfohlen.
Der Fieberklee war in der Antike als Heilmittel nicht bekannt.
Jedoch erwähnt der mittelalterliche Bock den Fieberklee 1565 in seinem „Kreutterbuch“.
Durch den Gehalt an mehreren Bitterstoffen wird Fieberklee seit langem als Arzneipflanze genutzt, die stark anhaltend bitter schmeckende Droge besteht aus den getrockneten und zerkleinerten Blüten. Verdauungsfördernd, appetitanregend, bei Galle- und Leberleiden. Früher wurde der Fieberklee – wie man schon aus dem Namen schließen kann – gegen Fieber verwendet, doch eine fiebersenkende Wirkung ist wissenschaftlich nicht nachweisbar.
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