Passionsblume (Passiflora incarnata)
Bei nervös bedingtem Asthma, Neuralgie und Schlaflosigkeit trinken Sie 1 kleine Tasse Aufguss aus den Blättern der Passionsblume.
Die Blätter der Passionsblume werden in der Phytotherapie gegen nervöse Unruhe, Anspannung, Reizbarkeit oder Angstzustände und damit zusammenhängende Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Verspannungen oder Herzbeschwerden oder Magen- Darmbeschwerden eingesetzt, ferner auch bei depressiver Verstimmung, Hysterie oder Asthma. Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Über die Verträglichkeit während der Schwangerschaft gibt es keine umfangreichen Erfahrungen.
Sie enthalten Alkaloide, Flavonoide und Saponine und wirken als MAO-Hemmer. In hoher Dosis oder geraucht können sie auch als bewusstseinsverändernde Droge gebraucht werden. Die Wirkung soll der von Marihuana ähneln.
Die Blätter und die Stängel können sowohl frisch als auch getrocknet als Tee getrunken werden und sind auch als Fertigpräparate erhältlich. Daneben werden viele Kombinationspräparate, teilweise auch als Saft, angeboten, z. B. mit Baldrian, Johanniskraut, Hopfen, Melisse oder Weißdorn gemischt. Interresanterweise scheint die Passionsblume in einer Dreierkombination (Passionsblume + Johanniskraut + Baldrian) als eine Art "Turbo" für das Johanneskraut zu wirken (Neurapas Balance - Universität Freiburg). Die Passionsblume scheint in dieser Synthese eine niedrigere Johanneskrautdosis (keine Nebenwirkungen) mit mindestens der gleichen Wirksamkeit zu ermöglichen. |
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