Heilpflanzen und Heilkräuter Lexikon
 

Römische Kamille (Chamaemelum nobile)

Die Kamille wird als Heilpflanze (Flores Chamomillae) äußerlich bei Haut und Schleimhautentzündungen eingesetzt.

Der Tee oder alkoholische Auszug Extrakt wird für Spülungen bei Entzündungen des Zahnfleisches oder der Mundhöhle verwendet. Bei Erkrankungen oder Verletzungen im Anal- oder Genitalbereich sollen Bäder oder Spülungen zu einer rascheren Heilung führen. Außerdem wirkt Kamillentee lindernd bei entzündlichen oder krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Bei Erkrankungen der oberen Atemwege kann auch der Dampf des frisch aufgebrühten Tees inhaliert werden. Verbreitet ist die Behandlung von Bindehautentzündungen bei Katzen mit einem Sud aus Kamillentee.

Allergologen warnen jedoch vor einer Anwendung im Bereich der Schleimhäute, da Allergien gegen Kamille und andere Korbblütler nicht selten sind.

Chamomilla ist auch ein Mittel in der Homöopathie.

Zubereitung von Tee: Einen gehäuften Esslöffel (etwa 2–3 g) Kamille mit kochendem Wasser aufgießen und 10 Minuten bedeckt ziehen lassen. Anschließend durch ein Teesieb gießen. Bei Magen-Darm-Erkrankungen werden drei bis vier Tassen frisch aufgebrühten Tees empfohlen.

Aus: de.wikipedia.org

 

 

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