Gerstenkorn
Ein Gerstenkorn ist in der Regel harmlos. Desinfizierende und
antibiotische Salben und Augentropfen (z. B. Gyrasehemmer) helfen,
die Schwellung zu verringern und die Infektion zu beseitigen.
Trockene Wärme, z. B. Rotlicht, ist ebenfalls hilfreich. Weniger
sinnvoll ist feuchte Wärme, wie sie bei Verbänden und heißen
Umschlägen entsteht; sie führt zu einer Aufweichung der Haut. Dies
kann eine Verschleppung der Keime, welche die Infektion
hervorgerufen haben, zur Folge haben. Obwohl häufig empfohlen,
sollte man daher auf feuchte Umschläge beim Gerstenkorn verzichten.
Bricht das Gerstenkorn nach einiger Zeit nicht auf, so kann der
Arzt durch einen kleinen Einstich nachhelfen und das Gerstenkorn
öffnen. Das Gerstenkorn darf aber nicht selbst ausgedrückt werden,
weil die Entzündungserreger sonst über die ableitenden Venen ins
Gehirn gelangen können.
Da die Erreger übertragbar sind, sollten Berührung vermieden und
die Hände ggf. desinfiziert werden.
Aus: de.wikipedia.org
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