Heilpflanzen und Heilkräuter Lexikon
 

Achtung: Alle Rezepte wurden von Kollegen berichtet und gesammelt und spiegeln nicht meine derzeitige Erfahrung oder den Stand der Erkenntnisse wieder. Einige Rezepte halte ich nach wie vor für sehr praktikabel und gut, andere bedürfen der Überarbeitung. Lesen Sie bitte auch die "Nutzungshinweise". Stand: März 2010

Geschichte der Heilpflanzen und der Phytotherapie

Die frühesten bekannten Aufzeichnungen über die Heilpflanzen und somit die Vorläufer der Phytotherapie stammen aus Nordchina.

Sie entstanden um 3000 v.Chr. und sind etwa gleich alt wie das erste ägyptische Papyrus, das erstmals in der westlichen Welt die Verwendung von Heilpflanzen aufzeichnete. Die Heilpflanzen, die wir in diesen Aufzeichnungen identifizieren können, wie Myrrhe und Weihrauch, sind auch heute noch in Gebrauch. Über Jahrtausende blieben im Osten wie im Westen Pflanzenheilmittel der Hauptbestandteil der medizinischen Praxis.

Die vielleicht berühmtesten Heilpflanzenbücher stammen aus der Renaissance (nach der Erfindung des Buchdrucks). Der außerordentliche Umfang der damaligen Veröffentlichungen — besonders Nicholas Culpepers »Complet Herbal« 1653), zeigt den beinahe unstillbaren Wissensdurst auf dem Gebiet der Heilpflanzen. Zu jener Zeit wurde die Pflanzenheilkunde jedoch oft mit astrologischen und volkstümlichen Begriffen erklärt. Seit dem 16. Jahrhundert entwickelten sich die Pflanzenheilkunde und die allopathische Medizin immer weiter auseinander.

Schweizer Alchimisten führten den Gebrauch giftiger Mineralien wie Quecksilber und Antimon ein, auch chirurgische Eingriffe wurden in vielen Gegenden häufig vorgenommen. Im 19. Jahrhundert war das veröffentlichte Wissen über die Pflanzenheilkunde durch die Fortschritte in der wissenschaftlichen Botanik stark angewachsen. Auch einige indianische Rezepturen aus Nordamerika hatten Eingang in die Liste der Heilmittel gefunden. Die Anwendung von Heilpflanzen kam jedoch immer mehr aus der Mode.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt das Wiederaufleben der traditionellen Pflanzenheilkunde in den Entwicklungsländern. Auch in den Industrienationen, vertrauen immer mehr Menschen wieder auf Pflanzenheilmittel, selbst wenn deren Verwendung von der "Schulmedizin" noch weitgehend ignoriert wird.

Dennoch gibt es bereits relativ viele Ärzte und Heilpraktiker, die mit Heilpflanzen behandeln.

 

Heilpflanzen und Phytotherapie
▪  Geschichte der Heilpflanze und Phytotherapie
▪  Informationen zu Heilpflanzen
▪  Naturarzt Heilpflanze
▪  Pflanzenheilkunde oder Schulmedizin?
▪  Richtiges Sammeln von Heilpflanzen
▪  Alles rund um die Heilpflanzen
▪  Heilkraut Heilpflanze!
▪  Die Zubereitung von Heilpflanzen
▪  Heilpflanzen Aufguss
▪  Heilpflanzen Absud
▪  Dosierung von Heilpflanzen und Heilkräutern
▪  Dosierung von Heilpflanzen für Kinder
Akne und Pickel
▪  Karottensaft
▪  Krautsaft
Allergien bei Kindern und Babys
Allergische Reaktionen
▪  Augentrost (Euphrasia officinalis)
▪  Brennessel (Urtica dioica)
▪  Thymian (Thymus vulgaris L.)
Anämie (Blutarmut)
▪  Brunnenkresse
▪  Brennessel (Urtica dioica)
Angstgefühle und Schlaflosigkeit
▪  Römische Kamille (Chamaemelum nobile)
▪  Lindenblüten (Tilia)
▪  Baldrian (Valeriana officinalis)
▪  Begonie (Stachys betonica)
▪  Hopfen (Humulus lupulus)
▪  Passionsblume (Passiflora incarnata)
Arthritis und Rheuma
▪  Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)
▪  Selleriesamen (Apium graveolens)
▪  Fieberklee
Asthma
Augendruck
▪  Augentrost (Euphrasia officinalis)
Blasenentzündung und Nierensteine
▪  Mais (Zea mays)
▪  Quecke (Agropyron repens)
▪  Eibisch (Althaea officinalis)
▪  Stranddistel (Eryngium maritimum)
Bluthochdruck
▪  Lindenblüten (Tilia)
▪  Eisenkraut (Verbena officinalis)
▪  Baldrian (Valeriana officinalis L.)
Durchfall bei Kindern
▪  Ackermennig (Agrimonia eupatoria)
▪  Mädesüß Wirkung (Filipendula ulmaria)
▪  Storchschnabel (Geranium maculatum)
▪  Eibisch (Althaea officinalis)
Ekzem
Erkältung
▪  Schwarze Holunder (Sambucus nigra)
Fibrositis Gicht und Weichteilrheumatismus
▪  Fieberkraut (Chrysanthemum pathenium)
Genitale Pilzerkrankung
▪  Kajeputöl (Melaleuca alternifolia)
▪  Essig
Gerstenkorn
Halsschmerz
▪  Myrrhe (Commiphora molmol)
▪  Salbei (Salvia officinalis) bei Halsschmerzen
Hautprobleme
▪  Ringelblume (Calendula officinalis)
▪  Vogelmiere (Stellaria media Vill.)
▪  Zaubernuß
Husten und Katarrh
▪  Schafgarbe (Achillea millefolium)
▪  Wollkraut (Verbascum thapsus)
▪  Rinde eines wilden Kirschbaums (Prunus serotina)
▪  Lattich (Lactuca virosa)
▪  Alant (lnula helenium)
▪  Huflattich (Tussilago farfara)
▪  Holunderblüten (Sambucus nigra)
▪  Ysop
Kopfschmerzen
Krämpfe
▪  Nachtkerze (Oenothera bienis)
▪  Seetang
▪  Schneeball (Viburnum opulus)
Menstruationsprobleme
▪  Ingwer (Zingiber officinale)
▪  Kümmel (Carum carvi)
Mundschleimhautentzündung
▪  Myrrhe (Commiphora molmol)
▪  Echter Salbei (Salvia officinalis L.)
Verdauungsprobleme und Verstopfung
▪  Fieberkraut (Chrysanthemum parthenium)
▪  Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
▪  Pfefferminze (Mentha piperita)
▪  Thymian (Thymus vulgaris L.)
▪  Lakritze (Glycyrrhiza glabra)
▪  Fenchel (Foeniculum vulgare Mill.)
▪  Kamille
Warzen
▪  Schöllkraut Warzenkraut (Chelidonium majus)
▪  Wolfsmilch (Euphorbia peplus)
▪  Thuja (Thuja occidentalis)
Geschichte der Naturheilkunde
Naturheilkunde und wissenschaftliche Untersuchungen
Was macht eigentlich ein Heilpraktiker?
Individualität menschlicher Bedürfnisse
Nahrungsergänzung
Rohkostdiät
Obstdiät
Diät für den empfindlichen Magen
Fasten