Heilpflanzen und Heilkräuter Lexikon
 

Achtung: Alle Rezepte wurden von Kollegen berichtet und gesammelt und spiegeln nicht meine derzeitige Erfahrung oder den Stand der Erkenntnisse wieder. Einige Rezepte halte ich nach wie vor für sehr praktikabel und gut, andere bedürfen der Überarbeitung. Lesen Sie bitte auch die "Nutzungshinweise". Stand: März 2010

Hausmittel gegen Erkältung

Eine Erkältung wird überwiegend durch Viren verursacht und ist meist eine akute Infektionen der oberen Atemwege.

Erkältung, Grippe und grippaler Infekt stehen dabei in direktem Zusammenhang mit einer Schwächung des Immunsystems.

Zu Beginn und im weiteren Verlauf einer Erkältung treten Beschwerden wie Frösteln, Fieber, ein allgemeines Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen. Meist macht sich anfänglich ein Kitzeln in der Nase breit mit Niesreiz,der dann in einen "Schnupfen" ( der in der Fachsprache "Rhinitis" heißt) über.

Durch die Erkältung kommt es dann zu einem wässrigen bis eitrigen Ausfluss aus der Nase. Die Atmung ist dadurch meist behindert und die Sprache etwas "nasal". Durch eine Ausbreitung der Entzündung kann es zu weiteren "Komplikationen" kommen wie einer Rachen-Kehlkopfentzündung und / oder einer Bronchitis - einer Entzündung der Luftwege in die Lunge.

Wir könnten die Erkältung auch als "grippaler Infekt" bezeichnen. Im Gegensatz zur echten Grippe, die auch durch verschiedene Viren "unterhalten" wird, verläuft die Erkältung wesentlich leichter.

Bei der "richtigen" Grippe ist der Beginn und die Stärke der Symptome schneller und heftiger. Das Fieber ist auch meist wesentlich höher. 

Bei einer Virusinfektion, wie Erkältung oder Grippe, oder wenn sich eine Halsentzündung ausgebreitet hat, ist es am besten, Sie gehen ins Bett, auch wenn Sie viel zu tun haben.

In diesem Zusammenhang mit Grippe und Erkältung muss ich darauf hinweisen:

Meistens höre ich immer wieder: "Ach das habe ich mir da und da eingefangen... ich habe mich angesteckt... ja - diese Viren sind überall"

Und ich sage: ja natürlich sind die Viren und Bakterien überall!

Der französische Forscher, Arzt und Physiologe Claude Bernard stellte deshalb bereits im vorletzten Jahundert fest:

"Le germe n'est rien, le terrain est tout!" (Der Keim ist nichts, der Nährboden ist alles)

Ein Erreger kann nur in einem Körper "gedeihen" (vermehren), wenn dieser den geeigneten Nährboden dafür vorfindet. Ein darniederliegendes und geschwächtes Immunsystem bieten natürlich die besten Voraussetzungen für alle Arten von Erregern. Aufgabe einer ganzheitlichen Medizin (die heutzutage ja soviel beschworen wird) ist es, die eigene Immunabwehr so zu stärken, dass es erst gar nicht zu Krankheitssymptomen kommt. Und da hat die Naturheilkunde und Alternativmedizin mehr zu bieten als die "Schulmedizin".

Und wie sieht die Realität aus?

Die meisten (auch die im Internet suchen :-) suchen nach der schnellen und der einfachen Lösung: Tablette rein - Fieber weg. Das aber die eigene Immunabwehr Zeit braucht um mit allem fertig zu werden, wird meist vergessen.

Gönnen Sie sich also ein paar Ruhestunden oder Tage (je nach schwere des Infekts); mit Hilfe der richtigen Medikation sind die Symptome rasch überwunden.

Natürlich hat die Naturheilkunde auch viele Hausmittel zu bieten um Linderung zu bieten, wenn den die Erkältung oder die Grippe da ist...

Zum weiterlesen empfehle ich DRINGEND sich einmal mit den Einsichten des Arztes Dr. Schnitzer auseinanderzusetzen. Den Link zu seiner Grippe und Erkältungsseite finden Sie hier.

 

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