Pflanzenheilkunde oder Schulmedizin?
Es ist wichtig, zu begreifen, wie unterschiedlich die Pflanzenheilkunde und die Schulmedizin an eine
Krankheit herangeht.
Die Schulmedizin betrachtet z.B. eine Mandelentzündung als das Eindringen eines besonderen Störfaktors,
wahrscheinlich eines Streptokokkenstammes, das grundsätzlich eine antibiotische Behandlung erfordert. Die Infektion
mag nach dieser Behandlung rasch abklingen, die Wurzel des Übels wird jedoch nicht beseitigt werden.
Die Pflanzenheilkunde geht dagegen davon aus, dass die Infektion Folge einer Lebensweise ist, mit der der Körper
nicht fertig wird, d.h. die Krankheit ist zuerst da, erst dann können sich Mikroorganismen ansiedeln und
vermehren.
Wenn das Körpergleichgewicht wieder hergestellt worden ist und die Symptome mit sanften Pflanzenheilmitteln
gelindert worden sind, besteht eine viel geringere Wahrscheinlichkeit für eine erneute Infektion und damit auch
keine Indikation für drastische Eingriffe wie eine Mandeloperation.
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