Heilpflanzen und Heilkräuter Lexikon
 

Achtung: Alle Rezepte wurden von Kollegen berichtet und gesammelt und spiegeln nicht meine derzeitige Erfahrung oder den Stand der Erkenntnisse wieder. Einige Rezepte halte ich nach wie vor für sehr praktikabel und gut, andere bedürfen der Überarbeitung. Lesen Sie bitte auch die "Nutzungshinweise". Stand: März 2010

Ringelblume (Calendula officinalis)

Eine Kompresse, getränkt mit dem Aufguss aus Blüten oder Blütenblättern, ist eines der besten Heilmittel bei Hautproblemen wie Ekzemen, leichteren Verbrennungen und Verletzungen.

Es bekämpft die Infektion und wirkt abschwellend.

Standort: Allgemein in Gärten.

Aussehen: Stengel aufrecht, kantig, schwach behaart, durch Verzweigungen im oberen Teil von sperrigem Wuchs. Untere Blätter spatelig, lang stielartig verschmälert, fein gezähnt oder auch ganzrandig; die oberen Blätter länglich-lanzettlich oder verkehrt-eiförmig.

Blüte: Korbblüte, meist leuchtend-gelb, auch mit blasser oder orangefarbener Tönung.

Blütezeit: Juni bis September.

Sammelzeit: Während der Blütezeit.

Verwendung: Blüten.

Wirkstoffe: Ätherisches Öl, Bitterstoff, Schleim, Calendulin, Apfelsäure.

Die Ringelblume ist in der Wirkung auf die Wundheilung fast so kräftig wie Arnika. Man verwendet sie besonders bei stark zerrissenen und gequetschten Wunden, bei bösartigen Geschwüren und Fisteln, bei Krampfadergeschwüren und bei Wundsein infolge längerer Bettlägerigkeit.

Der Vorzug der Ringelblume besteht darin, den Wundverschluss ohne Entzündung und Eiterung herbeizuführen. Aber auch bei Prellungen, Blutergüssen und Muskelzerrung sind Umschläge oder Einreibungen mit Ringelblume angezeigt. - Am zweckmäßigsten verwendet man die Tinktur, die man sich in der üblichen Weise selbst herstellen kann.

 

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