Heilpflanzen und Heilkräuter Lexikon
 

Achtung: Alle Rezepte wurden von Kollegen berichtet und gesammelt und spiegeln nicht meine derzeitige Erfahrung oder den Stand der Erkenntnisse wieder. Einige Rezepte halte ich nach wie vor für sehr praktikabel und gut, andere bedürfen der Überarbeitung. Lesen Sie bitte auch die "Nutzungshinweise". Stand: März 2010

Verdauungsprobleme oder Verstopfung

Für Verdauungsprobleme oder Verstopfung gibt es viele Ursachen.

Für eine Reihe von Beschwerden wird nervöse Anspannung verantwortlich gemacht, obwohl viele, wie Kolitis, Verstopfung, Blähungen, Durchfall, Magengeschwüre, Depression, Migräne, Kopfweh und Erschöpfung durch falsche Ernährung verursacht werden können, besonders durch chemisch behandelte Lebensmittel und Fertigmahlzeiten, oder durch zuviel Tee und Kaffee.

Akute Beschwerden werden meist durch Nitrate verursacht, die in konserviertem Eiweiß und in Hefeextrakten enthalten sind. Wenn eine der oben aufgelisteten Beschwerden bei Ihnen chronisch ist, lassen Sie sich von einem Pflanzenheilkundigen beraten.

Wenn die Symptome nur zeitweise auftreten, können Ihnen die folgenden Kräuter helfen.

  • Fieberkraut (Chrysanthemum parthenium)
    Fieberkraut ist ein sehr scharfes Kraut, gehört jedoch zu den besten, gegen Migräne.
  • Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
    Da es sich bei Rosmarin (Rosmarinus officinalis) um eine mediterrane Pflanze handelt, sollte man annehmen, dass bereits die Griechen und Römer ihn als Heilkraut benutzt hätten.
  • Pfefferminze (Mentha piperita)
    Pfefferminze ist anzuwenden bei Erkrankungen der Gallenwege, besonders bei Gallensteinen, bei ungenügender Tätigkeit der Magen- und Darmdrüsen und damit verbundenen Blähungserscheinungen, bei Übelkeit, Brechreiz und Erbrechen, das auf den Magen bezogen wird, jedoch die Folge einer Erkrankung von Leber und Galle ist, und bei Brechdurchfall.
  • Thymian (Thymus vulgaris L.)
    Die Pflanze wird oft verwechselt mit dem wilden Thymian oder Quendel (Thymus serpyllum L). Dieser wächst rasenartig an trockenen, sonnigen Orten, grasigen Hügeln, Triften, Heiden und an Wegrändern.
  • Lakritze (Glycyrrhiza glabra)
    Lakritze besitzt auch krampflösende Wirkung, wofür das Aglycon Liquiritigenin verantwortlich ist. Es bildet sich beim Trocknen der Wurzel teilweise spontan.
  • Fenchel (Foeniculum vulgare Mill.)
    Fenchel ist besonders bei allen mit Blähungen einhergehenden Beschwerden angezeigt und er wirkt krampflösend und entgiftend im Bereich des Magen-Darmkanals.
  • Kamille
    Die Kamille wird als Heilpflanze äußerlich bei Haut und Schleimhautentzündungen eingesetzt.

 

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