Heilpflanzen und Phytotherapie Lexikon
Phytotherapie (die Therapie mit einer Heilpflanze) ist die älteste und umfassendste
Behandlungsform.
Seit den Anfängen der Menschheit wurde das Wissen um pflanzliche Heilmittel und jeder Heilpflanze von Generation
zu Generation weitergegeben.
Bei uns im "Westen" verdrängte die Entwicklung der synthetischen Medikamente den Gebrauch jeder
Heilpflanze, jedoch nie in den "einfacheren" Gesellschaften.
Erst seit relativ kurzer Zeit ist das Interesse an der Phytotherapie wieder erwacht, einem
Behandlungssystem, das (fast) ungefährlich, natürlich und zudem auch noch günstig ist. Eine Heilpflanze
soll vor allem die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen und unterstützen.
Eine richtig angewandte Phytotherapie kann das Körpergleichgewicht wiederherstellen und den Körper in seinen
Heilungsprozessen unterstützen. Wie die synthetischen Wirkstoffe der Schulmedizin haben auch viele Pflanzen
antibakterielle und antivirale Eigenschaften. Im Gegensatz zu den entsprechenden synthetischen Mitteln,
versetzen sie den Körper ohne erschöpfende und schädliche Nebenwirkungen, wieder in einen gesunden Zustand.
Vorraussetzung ist, dass die Heilpflanze richtig ausgewählt, zubereitet und angewendet wird.
Bei richtiger Anwendung können Pflanzen so gemischt und aufeinander abgestimmt werden, dass sie jedes beliebige
Organ im Körper anregen, regulieren, heilen oder kräftigen können.
Wie alle Naturheilverfahren können Heilpflanzen und die Phytotherapie "nur" regenerativ wirken.
Zerstörtes Gewebe und oder Organe kann auch keine noch so gut gewählte Heilpflanze heilen. Somit muss man auch
immer die Grenzen einer Phytotherapie kennen.
- Geschichte der Heilpflanze und Phytotherapie
Die frühesten bekannten Aufzeichnungen über die Heilpflanze und somit die Vorläufer der Phytotherapie stammen aus Nordchina.
- Informationen zu Heilpflanzen
Etwa 40% der modernen abgepackten Medikamente, die in der Schulmedizin Anwendung finden, sind synthetische Varianten von pflanzlichen Wirkstoffen, und einige bekannte »Wundermittel« wie Digitalis und Acetylsalizylsäure werden aus traditionellen medizinischen Heilpflanzen gewonnen.
- Naturarzt Heilpflanze
Heute vereint ein medizinisch ausgebildeter heilpflanze Naturarzt genaues Verständnis des menschlichen Körpers mit der Kenntnis einer Vielzahl von Heilmitteln.
- Pflanzenheilkunde oder Schulmedizin?
Es ist wichtig, zu begreifen, wie unterschiedlich die Pflanzenheilkunde und die Schulmedizin an eine Krankheit oder eine Allergie herangeht.
- Richtiges Sammeln von Heilpflanzen
Nichts kommt der Wirkung einer Pflanze gleich, die im Garten oder dort, wo sie wild wächst, frisch gepflückt wurde.
- Alles rund um die Heilpflanzen
Das schneller Trocknen rund um die Heilpflanze ist sher wichtig.
Denn je schneller die Pflanzen trocknen, um so besser erhält sich die Farbe und der Geruch.
- Heilkraut Heilpflanze!
Die Aufbewahrung von dem Heilkraut Heilpflanze. Selbstgetrocknete oder gekaufte Pflanzen werden in einem dunklen Schrank in einem luftdichten Glasgefäß aufbewahrt.
- Die Zubereitung von Heilpflanzen
Das Trocknen und konservieren von der Heilpflanze sind Teile der Zubereitung. Hier ist eine Liste von möglicher Zubereitung der Heilpflanze.
- Heilpflanzen Aufguss
Bei einem Aufguss werden die Heilpflanzen in kochendes Wasser getaucht . Weitere Informationen finden Sie hier.
- Heilpflanzen Absud
Ein Absud wird aus zähen, holzigen oder sehr flaumigen Pflanzenteilen oder aus Wurzeln zubereitet. Dabei lässt man die Pflanzenteile köcheln, um soviel Wirkstoff wie möglich herauszulösen.
- Dosierung von Heilpflanzen und Heilkräutern
Von einem Aufguss oder Absud nimmt ein Erwachsener 3mal täglich 1 Tasse (oder 140 ml).
- Dosierung von Heilpflanzen für Kinder
Die Dosierungen für einen Absud variieren je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder.
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