Eisenkraut (Verbena officinalis)
Eisenkraut ist ein mildes Beruhigungsmittel, krampflösend, fiebersenkend und gut bei Depressionen und Schwäche.
Trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse Aufguss.
Heutzutage wird das Eisenkraut kaum noch als Heilkraut eingesetzt, obwohl es immer noch eine wertvolle Heilpflanze ist. Die Schulmedizin lehnt die Anwendung des Eisenkrautes ab, weil die Wirkungen nicht bewiesen sind.
Die Volksheilkunde verwendet das Eisenkraut jedoch gerne an. In erster Linie wird es als Wundkraut benutzt, aber auch für vielfältige innerliche Zwecke wird es angewendet.
Das Eisenkraut kann man innerlich als Tee oder als Tinktur anwenden.
Für einen Eisenkraut-Tee übergiesst man zwei Teelöffel des Eisenkrautes, getrocknet oder frisch, mit einer Tasse kochendem Wasser. Fünf Minuten ziehen lassen und dann abseihen.
In kleinen Schlucken trinken.
Man kann auch eine Tinktur aus dem Eisenkraut herstellen. Von der Eisenkraut-Tinktur nimmt man dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen ein.
Das Eisenkraut kann man gegen Erkältungskrankheiten verwenden. Auch zur Stärkung der Verdauungsorgane und des Stoffwechsels setzt die Volksheilkunde das Eisenkraut ein.
Das Blut soll gereinigt werden, verdünnt und neu gebildet.
Das Eisenkraut soll die Nerven stärken und Migräne lindern.
Ausserdem wird es in der volkstümlichen Frauenheilkunde zur Regulierung des Periodenzyklusses eingesetzt. Es soll zudem Menstruationsbeschwerden und Wechseljahrsbeschwerden lindern. Auch eine Förderung der Milchbildung wird ihm nachgesagt.
Besonders beliebt ist das Eisenkraut traditionell in der äusserlichen Behandlung von Wunden. Früher stand es als Heilmittel gegen Kriegs- und Kampfverletzungen im hohen Ansehen. Ausser für Verletzungen kann man es auch zur Behandlung von Ekzemen und Geschwüren einsetzen.
Äusserlich kann man Kompressen mit dem Tee tränken und auf Wunden legen.
Man kann auch Waschungen mit dem Tee vornehmen oder Umschläge auflegen.
Auch Teilbäder kann man mit Eisenkraut-Tee durchführen.
Aus: heilkraeuter.de
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