Stranddistel (Eryngium maritimum)

Die an unseren Küsten selten gewordene Stranddistel zählt nicht wie andere “Distel“ genannte Pflanzen zu den Korbblütlern, sondern zu den Doldenblütlern (Umbelliferae).

 

Vorkommen
Die Stranddistel ist an den Küsten von Nord- und Ostsee, des Mittelmeeres und Schwarzen Meeres sowie Nordafrikas beheimatet. Die salztolerante Pflanze wächst optimal in Dünen.

 

Merkmale
Die robuste, bis 50 cm hohe, zwei- bis mehrjährige Staude trägt ungestielte, eingeschnittene, stachelige Blätter von blau-grüner Farbe. Ihre Pfahlwurzeln dringen bis zu 2 m in den Boden ein. Die rund 1 cm großen, violetten Blüten stehen in untypischen, kugeligen Dolden zusammen.

 

Verwendete Pflanzenteile (Rohdrogen)
Rohdroge sind die getrockneten Wurzeln (Eryngii maritimi  radix) sowie das frische Kraut (Eryngii maritimi  herba) in der Blüte zur Herstellung homöopathischer Präparate.

 

Inhaltsstoffe und Wirkung
Inhaltsstoffe sind Schleimstoffe, Saponine und verschiedene Zucker. Die Stranddistel wirkt entzündungshemmend und stärkt Leber und Nieren.

 

Anwendung
Innerlich wird die Stranddistel traditionell bei Nieren-Koliken, Nierensteinen und Prostata-Vergrößerung sowie Polyurie und Blasenentzündung eingesetzt. Trinken Sie dreimal täglich 1 kleine Tasse Absud aus den getrockneten Wurzeln.

Äußerlich wird der Presssaft bei Insektenstichen appliziert.

 

Homöopathie
Homöopathische Mittel sind als Eryngium maritimum HAB34 erhältlich.

 

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Dieser Beitrag wurde im April 2021 erstellt und am 09.09.2021 letztmalig aktualisiert.

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