Mais (Zea mays)

Als Futter- und Nahrungspflanze ist Mais schon sehr lange bekannt, in seiner Herkunftsregion Südamerika wurde er vermutlich bereits von 9.000 bis 10.000 Jahren kultiviert. Auf dem Getreide aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) beruhte die Zivilisationen der Inka, Maya und Azteken. Im 20./21. Jahrhundert kommt seine Bedeutung als Energiepflanze hinzu. Als Heilpflanze liefert er raffiniertes Maiskeimöl und Maisstärke. Heute ist die  gesundheitsfördernde  Wirkung nachgewiesen.

 

Vorkommen
Ursprung und Heimat des Süßgrases ist Mittelamerika, von wo aus die Kulturpflanze mit vielen Zuchtsorten über alle Kontinente verbreitet wurde. Die robuste Pflanze gedeiht auch auf mageren Böden, verträgt andererseits auch starke Versalzung und daher auch hohe Nitratwerte durch Gülleentsorgung.

 

Merkmale
Das kräftige, einjährige Gras kann Höhen bis zu drei Metern erreichen. Die zweihäusigen Pflanzen entwickeln rispige männliche Blüten und weibliche Kolben, auf denen zwischen Juni und Oktober die Früchte reifen. Die Erntezeit hängt sehr vom regionalen Klima und von der Maissorte ab.

 

Verwendete Pflanzenteile (Rohdrogen)
Rohdroge sind die gelben, körnerartigen Früchte (Zeae frucus).

 

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Früchte sind reich an Vitamin D sowie Vitaminen aus der B-Gruppe sowie Mineralien und Spurenelementen.

Das Öl enthält zwischen 40 bis 60 Prozent Glyceride der Linolsäure, zudem Öl- und Palmitinsäure, Phytosterole und Vitamin E. Die Maisstärke mit ihrem hohen Wasseraufnahmevermögen gibt eine hervorragende Pudergrundlage ab, zudem dient sie als Hilfsstoff für die Tablettenherstellung. Produkte wie Dextrin und Sorbit basieren ebenfalls auf Maisstärke. Maisöl trägt ölige Injektionen und ist in Hautpflegemitteln enthalten, Maiskeimöl gilt wegen des enthaltenen Vitamins E und der Linolsäure als eines der wertvollsten Speiseöle.

Bekannt sind Anwendungen bei Blasenentzündungen und Harnwegserkrankungen, bei denen Mais zur Durchspültherapie genutzt wird. Die Inhaltsstoffe haben zudem eine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung auf die Organe.

Das glutenfreie Getreide ist eine Alternative zu Weizen und Roggen bei Gluten-Unverträglichkeit.

 

Anwendung

Bei Cellulitis, Harnwegsinfekten, Blasenentzündungen und Nierensteinen, des Weiteren bei Ödemen, Übergewicht, Verstopfung, Bluthochdruck, Gicht, Arthritis, Stoffwechselstörungen und mangelnder Konzentration kann Mais in seinen verschiedenen Erscheinungsformen, vielfach als Öl, hilfreich sein. In Kosmetikprodukten dient das Öl auch als Feuchtigkeitsspender, wobei viele Wirkungen auf den enthaltenen ungesättigten Fettsäuren, der Kieselsäure (Eisen und Silizium) sowie dem Magnesium, Phosphor und Kalium im Mais basieren. Der Verzehr von Mais regt den Herzmuskel an und stärkt den Körper gegenüber Stresssituationen.

 

Homöopathie

In der Homöopathie spielt Mais keine Rolle.

 

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 28.06.2021 aktualisiert.

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