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Die Spezies der artenreichen Gattung Thymus sind nur schwer zu unterscheiden. Zu Heilzwecken wird meistens der Echte Thymian (Thymus vulgaris) seit der Antike angebaut und verwendet. Allgemein bekannt ist der “Römische Quendel“ als Hustenmittel.

 

Vorkommen
Die Heimat des Echten Thymians ist der Westen des europäischen Mittelmeerraums. Dort wächst die wärmeliebende Pflanze auf Strauchheiden mit kalkhaltigem Boden. Die Kultivierung hat den Echten Thymian schon vor langer Zeit nach Mitteleuropa gebracht, wo er sich von Bauern- und Klostergärten ausgehend mancherorts verwildert hat.

 

Merkmale
Der Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) mit aufrechten Stängel wächst bis 40 cm hoch. An der Basis ist der vierkantige Spross  stark verholzt, weiter oben  ringsum gleichmäßig kurz behaart. Die kreuzgegenständigen,  ungestielten, linealisch zugespitzten Blätter sind oberseits meist kahl, unterseits dicht weißfilzig und am Rande umgerollt. Die purpurnen oder hellroten Lippenblüten mit zweilippigem Kelch stehen in blattachselständigen Halbquirlen.

 

Verwendete Pflanzenteile (Rohdrogen)
Rohdrogen sind die gesamten oberirdischen Sprossanteile (Thymi herba) mitsamt Blättern (Thymi folium) und Blüten (Thymi flos). Daraus gewinnt man das ätherische Öl (Thymi aetheroleum).

 

Inhaltsstoffe und Wirkung
Thymian-Öl besteht bis zur Hälfte aus der aromatischen Verbindung Thymol und daneben aus weiteren ätherischen Stoffen wie Borneol, Camphen, Terpinen, Carvacrol, Cymen und Sesquiterpenkohlenwasserstoffen. Zudem kommen in der Pflanze Gerbstoffe, Flavone, Triterpene, Glykoside und organische Säuren vor.

Die antibiotische Wirkung des Thymian-Öls ist vor allem auf den Hauptbestandteil Thymol zurückzuführen. Der entzündungshemmende Effekt beruht größtenteils auf dem Wirkstoff Carvacrol.

Thymian hat eine krampflösende, sekretverflüssigende, auswurffördernde und stark desinfizierende Wirkung, die sich besonders auf die Atmungsorgane auswirkt. In etwas konzentrierterer Gabe wirkt er schmerzbetäubend und einschläfernd. Das ätherische Öl des Thymians wird größtenteils über die Lunge ausgeschieden und wird unmittelbar in der Bronchialschleimhaut wirksam.

 

Anwendung
Thymian ist demnach ein ausgezeichnetes Mittel bei Keuchhusten, des weiteren bei Asthma und hartnäckiger Bronchitis der Erwachsenen mit übel riechendem Auswurf. Bei Keuchhusten ist eine Mischung von Thymiankraut und Sonnentaukraut (Drosera rotundifolia) bestens zu empfehlen.

Die Wirkung des Thymians erstreckt sich aber auch auf krampfartige, infektiöse Magen- und Darmerkrankungen und entsprechende Zustände von Blase und Niere. Der desinfizierenden und lang anhaltenden harntreibenden Wirkung des Thymians kann man sich bei Blasenkatarrhen bedienen.

Bei rheumatischen Beschwerden wirken Einreibungen mit Thymianöl gut. Bei allen vorgenannten Leiden werden Vollbäder mit Thymian (100 g Thymiankraut auf 1/2 1 Wasser im Aufguss) empfohlen.

Erfahrungsgemäß sollten Kropfleidende Thymian am besten nicht verwenden! Man verwendet 1 ½ Teelöffel Thymiankraut auf 1 Tasse Wasser. Nach dem Überbrühen lässt man den Aufguss 10 Minuten ziehen. Honigzusatz ist zu empfehlen.

 

Homöopathie
Homöopathische Präparate von Thymian vulgaris werden bei Atemwegserkrankungen angewendet.

 

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Heilpflanzen-Newsletter dazu an. Darin geht es im Wesentlichen um Heilpflanzen, aber auch um Bachblüten oder Homöopathische Mittel:

Dieser Beitrag wurde im April 2021 erstellt und am 09.09.2021 letztmalig aktualisiert.

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Ich begleite seit 1998 Patienten in meiner Naturheilpraxis auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Meine eigene Reise begann 1996, als ich nach einer schweren Erkrankung die Schulmedizin hinter mir ließ. Diese Herausforderung brachte mich zur Naturheilkunde, die nicht nur meine Gesundheit wiederherstellte, sondern auch mein Verständnis von ganzheitlicher Heilung für immer veränderte.

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