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Die Quecke oder auch Kriech-Quecke gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und gilt mit ihren kriechenden Ausläufern als hartnäckiges Unkraut. Doch auch zu Heilzwecken kann das Gras verwendet werden.

Vorkommen

Die Quecke wächst auf nährstoffreichen Böden auf Feldern, in Gärten, an Wegen und auf Wiesen. Ihre Heimat sind die Gebiete der ganzen Nordhalbkugel. Heute ist die robuste Pflanze weltweit verbreitet.

Merkmale

Die Quecke ist ein ausdauerndes Gras und bildet durch ihre Ausläufer große Flächen, wenn man sie ungestört wachsen lässt. Kahl und aufrecht wachsen die Halme bis zu 120 Zentimeter hoch, an deren Ende schlanke Ähren sitzen.

Die Blütezeit der Quecke ist erst im zweiten Jahr und dauert etwa von Juni bis August. Dann bildet sie auch ihre Samen aus. Werden die Ausläufer bei der Bodenbearbeitung zerschnitten, wächst aus jedem Teil eine neue Pflanze. Die Rhizome können auf nährstoffreichen Böden pro Jahr bis zu einem Meter wachsen.

Verwendete Pflanzenteile (Rohdrogen)

Rohdroge sind die getrockneten Wurzeln (Elymus radix) und Ausläufer (Elymus rhizoma).

Inhaltsstoffe und Wirkung

Wichtige Inhaltsstoffe der Kriech-Quecke sind: Triticin, Inosit, Pflanzenschleim, Kieselsäure, organische Säuren und Saponine. Daneben enthält sie noch Karotin, Vitamin C und Zuckeralkohole.

Die Quecke wird als Mittel zur Reinigung des Organismus bei Gicht, Rheuma, Blasensteinen, Entzündungen der Harnwege und zur Senkung des Blutzuckerspiegels eingesetzt.

Anwendung

Die Rohdrogen werden im September und Oktober gesammelt, gewaschen und getrocknet. Die Droge sollte in Blechdosen oder Papierbeuteln aufbewahrt werden. In einigen osteuropäischen Staaten dient die Quecke auch als Nahrungsmittel.

Die getrockneten Rhizome der Quecke werden als Teezubereitung oder als Fertigarznei verwendet. Da die Wirkung harntreibend ist, kommen Tee und Arznei vor allem bei Blasenentzündung, Entzündungen der Harnwege, gegen Nierengrieß und Blasensteine zum Einsatz.

Aber auch bei Rheuma, zur Kräftigung des Organismus und zur Senkung des Blutzuckerspiegels. Der Tee wird meist als Absud zubereitet, da er stärker ist als der Aufguss. Zubereitung: 2 Teelöffel Droge mit einer Tasse Wasser 5-10 Minuten kochen, abgießen, 2-mal täglich eine Tasse trinken.

Homöopathie

In der Homöopathie wird die frische Droge verwendet. Diese wird mit 90%-igem Alkohol angesetzt und mit 30%-igem Alkohol verdünnt. Die Potenzierung beträgt D 4 und D 5. Das homöopathische Mittel wird bei demselben Krankheitsbild angewandt wie Tee und Arzneimittel.

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Ich begleite seit 1998 Patienten in meiner Naturheilpraxis auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Meine eigene Reise begann 1996, als ich nach einer schweren Erkrankung die Schulmedizin hinter mir ließ. Diese Herausforderung brachte mich zur Naturheilkunde, die nicht nur meine Gesundheit wiederherstellte, sondern auch mein Verständnis von ganzheitlicher Heilung für immer veränderte.

Dieser Blog ist mein persönlicher Raum, um Erfahrungen, praktische Tipps und Erkenntnisse aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin mit Ihnen zu teilen. Mein Ziel ist es, die Möglichkeiten dieser Ansätze verständlich und greifbar zu machen – für Ihre Gesundheit und Ihr Leben.

René Gräber, Hufenweg 24, 24211 Preetz, E-Mail: [email protected]

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