Heilpflanzen Lexikon
  • Startseite
  • Lexikon
  • Artikel
  • Fragen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
  • Menü Menü

In dem Lifestyle des 21. Jahrhunderts nimmt eine gesunde und bewusste Ernährung, ebenso wie Sport, einen immer höheren Stellenwert für den Menschen ein.

Es wird dazu eine möglichst vielseitige und ausgewogene Ernährungsweise empfohlen, damit der Nährstoffbedarf gedeckt werden kann.

Dabei wird heutzutage versucht, immer wieder neue und dazu noch aufregende Wege zu finden, um mehr Abwechslung in unsere Ernährung zu bringen.

Eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Getreideprodukten wie Brot, Haferflocken, Vollkornnudeln oder Reis scheint Amaranth (oft auch Amarant geschrieben) zu sein. Schon längere Zeit unter Gesundheitsenthusiasten als „antikes Getreide“ bezeichnet, zählt das Gewächs im Grunde genommen nicht zu dem echten Getreide.

Im Gegensatz zu Getreide handelt es sich bei Amaranth um winzige Samen einer krautigen Pflanze, die dazu noch ein entfernter Verwandter von Rote Beete und Spinat ist – deswegen auch der Name: Pseudoweizen).

Amaranth wächst verbreitet in ganz Asien und Amerika und war schon bei den Azteken und Inkas äußerst beliebt (=Inkaweizen).

So zählte die in der Andenregion als Kiwicha bezeichnete Pflanze dort zu den Grundnahrungsmitteln, bis die Spanier den Anbau von Amaranth im 16. Jahrhundert unter Todesstrafe verboten.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Die Samen des Garten-Fuchsschwanzes (Amaranthus caudatus), die ein wenig an Hirse erinnern, wurde von den Einheimischen nämlich auch für religiöse Zwecke eingesetzt, was die Eroberer unterbinden wollten. Dadurch geriet die Pflanze nicht nur Jahrhundertelang fast in Vergessenheit.

Das Verbot trug zusätzlich zu einer Nahrungsmittelknappheit und in der Folge zu fatalen Hungerkatastrophen in Süd- und Mittelamerika bei.

Während den gewöhnlichen Getreidesorten oftmals eine der neun essentiellen Aminosäuren fehlt, besitzt Amaranth alle neun und ist somit ein hochwertiges und vollständiges Eiweiß. Neben einem hohen Fett- und Proteingehalt zeichnet sich der Samen auch durch einen hohen Mineralstoffgehalt aus, der wiederum Amaranth zu einer wahren Bereicherung für die menschliche Ernährung macht. So ist Amaranth eine gute Quelle für Magnesium, Kupfer, Zink oder auch Eisen.

Aufgrund der Nährstoffzusammensetzung ist Amaranth empfehlenswert für viele Bevölkerungsgruppen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23072528).

Wegen des hohen Calciumanteils eignet sich Amaranth insbesondere für die Kinderernährung, da Heranwachsende einen erhöhten Bedarf an Calcium besitzen. Für den Sportler stellt Amaranth ebenfalls ein Nahrungsmittel mit Potential dar. Hier bringen sowohl die im Amaranth enthaltenen komplexen Kohlenhydrate und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, als auch die hochwertigen Proteine einen positiven Nutzen.

Aufgrund des hohen Eisengehalts wird Amaranth beispielsweise Schwangeren empfohlen. Aber nicht nur während der Schwangerschaft und der Stillzeit ist der Bedarf an dem lebenswichtigen Spurenelement erhöht.

Auch Ausdauersportler und Kinder während der Wachstumsphase benötigen mehr Eisen. Da das Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln schlechter von unserem Körper aufgenommen werden kann, sollten Veganer ebenfalls auf eine ausreichende Zufuhr achten. Amaranth bietet hierfür eine gute Grundlage.

Da Amaranth im Gegensatz zum Getreide glutenfrei ist, bietet es sich als Getreidealternative für Zöliakiekranke (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22073907 an. Ebenfalls eignet sich der Samen auch für die Ernährung von Neurodermitis-Patienten, da diese oftmals kein gewöhnliches Getreide vertragen.

Neben diesen Merkmalen besitzt Amaranth angeblich auch zahlreiche weitere gesundheitsfördernde Eigenschaften: So soll er tatsächlich Schlafstörungen, Magenprobleme und Kopfschmerzen lindern. Jedoch berufen sich diese Aussagen vorerst nur auf Erfahrungen.

Da Amaranth allerdings Gerbstoffe enthält, die die Aufnahme verschiedener Vitamine und Spurenelemente hemmt, sollten Babys und Kleinkinder bis zu zwei Jahren keine Lebensmittel aus Amaranth erhalten. Die Produzenten amaranthhaltiger Babykost geben hingegen an, die Körner so aufzubereiten, dass sie auch für Säuglinge geeignet sind.

Die Zubereitung ist ähnlich der von Reis zu handhaben. Schnell sind mit dem Samen einfache, aber schmackhafte Gerichte wie Aufläufe oder Suppen zubereitet. Die Körner mit ihrem aromatisch-nussigen Geruch und dem relativ neutralen Geschmack können aber auch viele weitere Gerichte verfeinern.

Wer Amaranth zum Backen verwenden möchte, sollte es allerdings mit anderen Mehlen (beispielsweise Mais, Buchweizen, Weizen, Dinkel, Reis) vermischen. Gepuffter Amaranth verbessert ebenfalls die Backeigenschaften (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20734143).

Die Nahrungsmittelindustrie entdeckt die Pflanze ebenfalls immer mehr für sich: Babynahrung (vergleiche oben) und Müsli, Brot und sogar Wurstwaren werden teilweise mit Amaranth angereichert.

Amaranth ist in den meisten Reformhäusern zu finden.

Übrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie unbedingt meinen Praxis-Newsletter mit den „5 Wundermitteln“ an:

Kleine Anmerkung: Die Sache mit den „5 Wundermitteln“ ist mit Abstand der beliebteste Newsletter, den meine Patienten gerne lesen…

Beitragsbild: pixabay.com – WonderfulBali

  • Acai Beere – Was können Kapseln – Pulver oder Saft? Wirkung und aktuelle Studien zur Acai Beere
  • Ackerschachtelhalm (Equisetum arvense)
  • Alant (Inula helenium)
  • Aloe vera
  • Amaranth – Ein Nahrungsmittel mit Potential
  • Apfel (Malus domestica)
  • Arnika (Arnica montana)
  • Aronia – Die Apfelbeere
  • Artemisinin
  • Ashitaba – Wirkung, Anti-Aging, Fasten
  • Astragalus membranaceus
  • Augentrost (Euphrasia officinalis)
  • Baldrian (Valeriana officinalis)
  • Basentee
  • Betonie
  • Biologische Goldgrube: Die verborgenen Heilkräfte der Japan-Schein-Anemone enthüllt
  • Blushwood-Beeren – Die neuen „superschnellen“ Krebskiller?
  • Blütenpollen: Anwendung – Wirkung – Inhaltsstoffe
  • Brennessel (Urtica dioica)
  • Brunnenkresse (Nasturtium officinale)
  • Cannabis (Cannabis sativum und indica)
  • Chia Samen – Wirkung und Erfahrungen
  • Chinarindenbaum (Cinchona spec.)
  • Chlorella Vulgaris und Chlorella Pyrenoidosa: Wirkung und Nutzen
  • Das Multitalent Sanddorn
  • Der Brasilianische Mandelegerling (Agaricus blazei Murrill)
  • Der Coriolus Pilz (Trametes versicolor): Wirkung und Studien zu diesem erstaunlichen Heilpilz
  • Der tibetische Kefirpilz
  • Die Heilkraft der Klamath Algen (auch Blaugrüne Uralgen)
  • Dill (Anethum graveolens)
  • Dost (Origanum vulgare)
  • Echte Guave (Psidium guajava)
  • Echter Beinwell (Symphytum officinale)
  • Eibisch (Althaea officinalis)
  • Einjähriger Beifuß (Artemisia annua)
  • Eisenkraut (Verbena officinalis)
  • Essig
  • Fenchel (Foeniculum vulgare)
  • Fieberklee (Menyanthes trifoliata )
  • Fieberkraut (Chrysanthemum parthenium, Tanacetum parthenium)
  • Fingerhut (Digitalis spec.)
  • Gelber Enzian (Gentiana lutea)
  • Gerstengras & Gerstengrassaft: Wirkung und Erfahrungen
  • Gesund mit der Afa-Alge?
  • Ginkgo (Ginkgo biloba)
  • Goji: Eine Wunderbeere?
  • Griechischer Bergtee (Sideritis spec.)
  • Grünalge Dunaliella salina: Wirkung und Nutzen
  • Grüner Tee (Camellia sinensis)
  • Hafertee trinken? Zur Unterstützung der Gesundheit?
  • Hanföl und Hanfextraktöl: Öle aus der Hanfpflanze
  • Heilpflanze Kratom
  • Heilpilz Shiitake – Lentinula edodes
  • Heilpilze – Heilung durch Pilze?(Mykotherapie)
  • Holunder (Sambucus)
  • Hopfen (Humulus lupulus)
  • Huflattich (Tussilago farfara)
  • Igelkopf (Echinacea spec.)
  • Ingwer (Zingiber officinale)
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum)
  • Kamille (Matricaria chamomilla)
  • Karotte (Daucus carota)
  • Karottensaft
  • Kelp Algen als Nahrungsergänzung – Fakten und Bewertungen
  • Kiefernrindenextrakt – Wirkung und Erfahrungen
  • Kirschbaumrinde (Pruni cortex)
  • Knoblauch (Allium sativum)
  • Kombu Algen
  • Königskerze (Verbascum spec.)
  • Krautsaft
  • Kümmel
  • Kurkuma (Curcuma longa)
  • Lattich
  • Leinsamentee
  • Lindenblüten (Tilia spec.)
  • Lungenkraut (Pulmonaria officinalis)
  • Mädesüß
  • Mais (Zea mays)
  • Mandel (Prunus dulcis)
  • Mandelmilch
  • Mariendiestel (Silybum marianum)
  • Mutterkraut
  • Myrrhe (Commiphora myrrha)
  • Nachtkerze (Oenothera bienis)
  • Nori Algen
  • Odermennig (Agrimonia eupatoria)
  • Papaya (Carica papaya)
  • Pappel (Populus spec.)
  • Passionsblume (Passiflora incarnata)
  • Pfefferminze (Mentha piperita)
  • Quecke (Elymus repens)
  • Radieschen – ein sehr gesundes Wurzelgemüse
  • Ringelblume (Calendula officinalis)
  • Römische Kamille (Chamaemelum nobile)
  • Rosmarin (Rosmarinus officinalis)
  • Salbei (Echter Salbei) (Salvia officinalis)
  • Sango-Meereskoralle: das wahre “Kraut“ der Hundertjährigen?
  • Schafgarbe als Heilpflanze: Nutzen, Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten entdecken
  • Schisandra ist die Beere der Lebenskraft
  • Schneeball (Viburnum opulus)
  • Schöllkraut (Chelidonium majus)
  • Schwarzer Holunder
  • Seetang
  • Sellerie (Apium graveolens)
  • Spirulina – Energie aus der Urzeit: Wie die Mikroalge Ihre Mitochondrien stärkt
  • Storchschnabel (Geranium spec.)
  • Stranddistel (Eryngium maritimum)
  • Süßholz (Glycyrrhiza glabra)
  • Tahini hat viele gesundheitliche Vorzüge
  • Teebaum (Melaleuca alternifolia)
  • Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)
  • Thuja (Thuja occindentalis)
  • Thymian (Thymus vulgaris)
  • Umckaloabo (Pelargonium sidoides)
  • Vogelmiere (Stellaria media)
  • Wakame Algen – Eigenschaften und Studien
  • Wassernabel (Centella asiatica)
  • Wolfsmilch (Euphorbia spec.)
  • Wollkraut
  • Xi Xian Cao (Siegsbeckia orientalis)
  • Ysop (Hyssopus officinalis)
  • Zaubernuss (Hamamelis virginiana)
  • Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Wer schreibt hier

Ich begleite seit 1998 Patienten in meiner Naturheilpraxis auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Meine eigene Reise begann 1996, als ich nach einer schweren Erkrankung die Schulmedizin hinter mir ließ. Diese Herausforderung brachte mich zur Naturheilkunde, die nicht nur meine Gesundheit wiederherstellte, sondern auch mein Verständnis von ganzheitlicher Heilung für immer veränderte.

Dieser Blog ist mein persönlicher Raum, um Erfahrungen, praktische Tipps und Erkenntnisse aus der Naturheilkunde und Alternativmedizin mit Ihnen zu teilen. Mein Ziel ist es, die Möglichkeiten dieser Ansätze verständlich und greifbar zu machen – für Ihre Gesundheit und Ihr Leben.

René Gräber, Hufenweg 24, 24211 Preetz, E-Mail: [email protected]

© Copyright - Heilpflanzen Lexikon
  • Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu LinkedIn
  • Link zu Xing
  • Link zu Instagram
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Website verwendet technisch notwendige Cookies. Eingebettete YouTube-Videos und andere externe Inhalte werden erst nach Ihrer Einwilligung geladen. Ihre Auswahl können Sie jederzeit über die Datenschutz-Einstellungen ändern.

Alle akzeptierenNur NotwendigeEinstellungen

Cookie- und Datenschutzeinstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Notwendige Website Cookies

Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.

Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.

Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.

Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.

Andere externe Dienste

Wir nutzen auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.

Google Webfont Einstellungen:

Google Maps Einstellungen:

Google reCaptcha Einstellungen:

Vimeo und YouTube Einstellungen:

Einstellungen speichernNur Notwendige